Mittwoch, 23. Aug 2017

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Warum wir helfen

WEIL WIR DIE BENÖTIGTE HILFE GEBEN KÖNNEN

Das Martinswerk arbeitet nun schon seit einigen Jahren daran, jungen Menschen in der Vielfalt ihrer Bedarfe nachvollziehbare und effiziente Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen. Auf diesem Weg wurde vergleichsweise früh deutlich, dass die gängigen, sagen wir klassischen Reduktionen auf Regel-, Intensiv- und Angebote mit niedrigem Betreuungsaufwand einer deutlichen Modifikation und inhaltlichen Erweiterung bedürfen. Hierbei kam uns, das mag verwundern, unser ländlicher Standort zugute. An Sozialraum- und Lebensweltorientierung war, im - tiefsten Sauerland - nicht zu denken. Also machten wir uns auf den Weg spezielle Angebote - individuelle, themenzentrierte Hilfen - zu entwickeln, die das Kind wieder in den Fokus rücken und die Frage nach Regel- oder Intensivangebot nachrangig werden lassen.

Gleichzeitig haben wir uns der allgemeinen Forderung nach exzessiver Dezentralisierung verweigert und eine, aus heutiger Sicht, gelungene Mischung von zentralen und dezentralen Hilfen auf die Beine gestellt. Insbesondere bei Kindern mit erhöhten therapeutischen Bedarfen ist die zentrale Struktur geradezu unverzichtbar. Die therapeutischen Hilfen müssen unmittelbar vor Ort sein und dürfen nicht auf der Landstraße verschleißen. Andere Kinder wiederum bedürfen einer gewissen Abgeschiedenheit und der Möglichkeit jenseits einer Zentraleinrichtung zu sich zu finden.

Diese Hilfen stellen wir allerdings erst nach eingehender Indikation zur Verfügung; sozialpädagogischen Auslandstourismus lehnt das Martinswerk heute ab. Diese Haltung entspringt einmal der Auffassung, dass die Probleme der Kinder und Jugendlichen in dem Kulturkreis zu bearbeiten sind, aus dem sie ursächlich hervorgegangen sind und der Erfahrung, dass das Überschreiten von Kulturgrenzen und Grenzen sozialer Entwicklung, insbesondere bei der Rückführung der Jugendlichen, erhebliche Schwierigkeiten bereitet und, mindestens mittelfristig, zum Nachteil der Jugendlichen ausgeht. Das mag sich irgendwann ändern, heute stellen sich die Dinge so dar.

Auch die pädagogisch-therapeutische Grundhaltung betreffend, mussten neue Wege beschritten werden. Die gute alte Verhaltenstherapie und ihre behavioristischen Schwestern und Brüder schienen uns ungeeignet bei der Verfolgung des Ziels, die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Token- und Verstärkerprogramme, die das Kind auf sich selbst zurückwerfen, sind ein unzeitgemäßes Instrumentarium.

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WEIL WIR ZUKUNFT ERMÖGLICHEN WOLLEN

Die Hilfen, die wir zur Verfügung stellen möchten, sollen dem Kinde stabil zu Selbstdeutungen verhelfen. Es soll in erwachsener Verantwortung empathisch mit dem Kinde an dessen Ressourcen gearbeitet werden und nicht vermeintlich für das Kind und über dessen Bedarfe hinweggegangen werden.

Einiges ist schon erreicht, anderes sind Zielvorgaben und schließlich gibt es Dinge für die, im psychodynamischen Sinne, Stillstand den Tod bedeuten würde. Es muss demzufolge immer wieder überprüft werden, steht das Kind wirklich im Mittelpunkt unserer Maßnahmen, werden wir ihm gerecht - ein Ende ist nicht abzusehen.

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Eltern, Kindern und Jugendlichen, aber auch Erziehern und Lehrern stehen wir bei wichtigen Erziehungsfragen beratend zur Seite.

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